Außerirdisch irdisch

Was haben Basalt, Salz, Eisenoxid und auch Algen gemein? Sie alle können atemberaubende Landschaften formen oder diese in verschiedenen Farben schimmern lassen. TripAdvisor®, die weltweit größte Reise-Website* nimmt Sie mit auf eine Entdeckungsreise zu wirklich unwirklichen Naturschauspielen:

Badlands-Nationalpark, South Dakota, USA

Für die Landwirtschaft ist der Boden des Gebiets im Südwesten South Dakotas mehr als ungeeignet – daher rührt auch der Name „Badlands“, schlechtes Land. Die linienförmig durchzogenen kupferfarbigen Felsformationen sehen dafür aber alles andere als „bad“ aus.

Salar de Uyuni ©TripAdvisor

Salar de Uyuni ©TripAdvisor

Salar de Uyuni, Bolivien, Südamerika

Weiß soweit das Auge reicht. Mit 10.000 Quadratkilometern Ausdehnung ist der Salar de Uyuni der größte Salzsee der Welt und liegt auf 3.653 Metern Höhe. In diesem Teil der Altiplano-Hochebene, der zum Nationalpark „Reserva Nacional de Fauna Andina Eduardo Abaroa“ gehört, gibt es kaum Leben – dennoch finden Flamingos in Brutzeiten ihren Weg dorthin. Eines der Highlights ist der Eisenbahnfriedhof mit über hundert Jahre alten, stillgelegten Zügen im Süden des Salars.

 

Chocolate Hills ©TripAdvisor

Chocolate Hills ©TripAdvisor

Chocolate Hills, Bohol-Insel, Philippinen

Übersetzt heißt die geologische Formation auf der philippinischen Insel Bohol „Schokoladenhügel“. Zu der Hügellandschaft zählen auf einer Fläche von etwa 50 Quadratkilometern 1.268 Ausbuchtungen, die in Form und Höhe nahezu identisch sind.  Im Sommer schimmern die Hügel durch Pflanzenbewuchs grün, in der Trockenzeit färben sie sich bräunlich, deshalb der Schokoladen-Bezug.

The Wave ©TripAdvisor

The Wave ©TripAdvisor

The Wave, Arizona, USA

Sieht fast wie ein großer Vergnügungspark für Skateboarder aus – das Backcountry-Gebiet der „Coyote Buttes Wilderness Area“. Im Grenzgebiet zwischen Utah und Arizona formte Navajo-Sandstein, der sich im Laufe von Jahrmillionen vor allem durch Erosion verfestigt hat, diese einzigartige Landschaft.

Cano Cristales ©TripAdvisor

Cano Cristales ©TripAdvisor

Cano Cristales, Villavicencio, Kolumbien

Der Fluss Cano Cristales gehört zum Nationalpark „Serranía La Macarena“ im Departamento Meta. Über das Jahr verändern sich die Algen im Wasser und sorgen so für ein einmaliges Farbspiel.

Grand Prismatic Spring ©TripAdvisor

Grand Prismatic Spring ©TripAdvisor

Grand Prismatic Spring, Yellowstone-Nationalpark, USA

Die 75 Meter lange und 91 Meter breite Thermalquelle ist die größte der USA und die drittgrößte der Erde. Das Wasser hat im Schnitt eine Temperatur von rund 70 Grad. Das zwischen grün und rot schimmernde Farbspiel entsteht aufgrund des Biofilms der dort angesiedelten Mikroorganismen – da das Wasser in der Mitte der Quelle am heißesten ist, existieren hier keine Bakterien, das Wasser ist blau. Je nach Jahreszeit variiert das bunte Treiben.

Pamukkale ©TripAdvisor

Pamukkale ©TripAdvisor

Sinterterrassen, Pamukkale, Türkei

Die Kalksteinterrassen gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Über Jahrtausende wuchsen sie, getränkt vom kalkhaltigen Thermalwasser. Dieses hat eine Temperatur von etwa 30 Grad, in einem Liter sind etwa 2,2 Gramm Kalk gelöst.

Sossusvlei ©TripAdvisor

Sossusvlei ©TripAdvisor

Namib-Naukluft Park, Namibia, Afrika

Die orangefarbenen Namibsand-Dünen des Sossusvlei umgeben die beige Salz-Ton-Pfanne („Vlei”) in der Namib-Wüste. Mit bis zu über 380 Metern Höhenunterschied zur Pfanne gehören sie zu den höchsten Dünen der Welt. Ihre Farbe entsteht durch Eisenoxid.

 

Giant's Causeway ©TripAdvisor

Giant’s Causeway ©TripAdvisor

Giant’s Causeway, Nordirland, Großbritannien

Der etwa 80 Kilometer von Belfast entfernte „Damm des Riesen”, so die wörtliche Übersetzung, gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe. Er setzt sich aus etwa 40.000 Basaltsäulen zusammen, die etwa 60 Millionen Jahre alt sind. Die Steine sind in der Mehrzahl sechseckig geformt, auch fünf- oder viereckige Säulen kommen vor. Einige sind bis zu zwölf Meter hoch. Der Giant’s Causeway hat eine Länge von etwa fünf Kilometern und findet sein Ende im Meer.

Pinnacles ©TripAdvisor

Pinnacles ©TripAdvisor

Die Pinnacles, Cervantes, Australien

Die Kalksteinsäulen befinden sich im 170 Quadratkilometer großen Nambung National Park und gehören zu den Highlights der Coral Coast in Western Australia. Die Pinnacles liegen etwa 30 Kilometer südlich des kleinen Fischerdörfchens Cervantes.

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Eine Antwort zu “Außerirdisch irdisch

  1. Ich kann den Salar de Uyuni nur wärmstens weiter empfehlen. Noch nirgendwo auf der Welt hatte ich das Gefühl, dass Himmel und Erde ineinander verschmelzen. Wenn sich Wolken und Himmelsblau auf der hauchdünnen Wasseroberfläche oberhalb der Salzschicht spiegeln ensteht das gefühl von Unendlichkeit.

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